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Jonen-Salbe

zur Perkutanen Regulationstherapie

(Ausgleichsbehandlung durch die Haut)

nach Dr. med. K. Helmbold

Vorwort

Seit die "Jonen-Salbe" als "traditionelles Arzneimittel" mit einer neuen Gebrauchsinformation in Verkehr ist, die zahlreiche Warnhinweise enthält, haben uns zahlreiche Anfragen von Patienten und Heilberuflern erreicht, vor allem von Müttern kleiner Kinder, die durch diese Warnhinweise beunruhigt und verunsichert sind und/oder mit der ebenso vagen, wie weitgefassten Angabe: "Anwendungsgebiet: zur Besserung des Befindens" nichts anfangen können und deshalb wissen wollen, bei welchen Gesundheitsstörungen die "Jonen-Salbe" früher angewandt wurde und wie bzw. wobei diese Salbe mit Aussicht auf Erfolg "zur Besserung des Befindens" angewendet werden kann etc.. Deshalb bringe ich folgende Informationen über die Perkutane Regulationstherapie, die dazu bestimmten Präparate „Jonen-Salbe" und „Jonen-Salbe 3,5 g" und über deren Anwendungsgebiete und Anwendungshinweise, die von 1978 bis 2002 gegolten haben.

Die "Jonen-Salbe" wurde von uns 1978 dem Bundesgesundheitsamt (BGA) mit der "Anzeige eines im Verkehr befindlichen Fertigarzneimittels ..." gemeldet. Die damals angegebenen Anwendungsgebiete sowie unsere Angaben zur Wirkungsweise und zur Art der Anwendung wurden vom BGA akzeptiert und galten bis zum März 2002. Bei der Nachzulassung der "Jonen-Salbe" und der "Jonen-Salbe 3,5 g" als "Traditionelle Arzneimittel" nach §105 i.V. m. §109 a AMG, am 25. März 2002, wurden diese jedoch vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nicht übernommen, sondern neu festgelegt mit:

"Anwendungsgebiete

Traditionell angewendet zur Besserung des Befindens. Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung Beim Auftreten von Krankheitszeichen wie z.B. Hautveränderungen sollte ein Arzt aufgesucht werden.."

Die auf Erfahrung basierenden Anwendungshinweise der Gebrauchsinformation wurden extrem gekürzt auf:

"Anwendungshinweise: Die "Jonen-Salbe" wird auf beide Ohrmuscheln aufgetragen. Sie kann auch traditionell nach den Regeln der Ohrakupunktur, der Akupunktur, der neuraltherapie und der fußreflexzonenmassage angewandt werden". .

Aufgrund der Tatsache, daß bei der Nachzulassung der "Jonen-Salbe" als "Traditionelles Arzneimittel" ihre bisherigen "Anwendungsgebiete" nicht übernommen, sondern mit "traditionell angewendet zur Besserung des Befindens" neu festgelegt worden sind und daß die ausführlichen Anwendungshinweise zum Nachteil der Patienten von 85 Zeilen auf 4 Zeilen gekürzt wurden, waren wir davon überzeugt, daß die Mitglieder der dafür verantwortlichen Nachzulassungskommission nicht über die in § 25 Abs. 6 Satz 6 des Arzneimittelgesetzes (AMG) geforderten praktischen Erfahrungen "auf den jeweiligen Anwendungsgebieten und in der jeweiligen Therapierichtung", - hier mit der Anwendung der "Jonen-Salbe" zur Perkutanen Regulationstherapie, - verfügt haben, denn sonst wäre ihnen bekannt gewesen, daß das „Gewußt wo!" bei der Anwendung unsere Präparate zur Perkutanen Regulationstherapie eine wichtige Rolle spielt.

Um darüber Klarheit zu erhalten, hatten wir uns an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages gewandt, in der Hoffnung, - falls sich unser Verdacht bestätigen sollte, - eine nochmalige Beurteilung der therapeutischen Leistungsfähigkeit unserer "Jonen-Salbe" durch eine korrekt nach § 25 AMG Abs. 6 Satz 6 gebildete Kommission von Sachverständigen zu erreichen, die über die in diesem Gesetz geforderten praktischen Erfahrungen verfügen.

Doch dazu ist es leider nicht gekommen, obwohl aus dem Bericht des Petitionsausschusses, vom 21.03.2003, der "unter Berücksichtigung der Stellungnahmen des BMGS" geschrieben wurde, unseres Erachtens, zweifelsfrei hervorgeht, daß die vom Bundesministerium für Gesundheit berufenen Mitglieder der Zulassungskommission für die "Jonen-Salbe", nicht die in § 25 AMG Abs. 6 Satz 6 geforderte "praktische Erfahrung" mit der Anwendung dieser Salbe nach meiner Methode besaßen, daß also von einer "ordnungsgemäßen Besetzung" der vom BMGS für die "Jonen-Salbe" berufenen Kommission nicht die Rede sein kann.

Im Nachzulassungsbescheid, vom 25.03.2002, wurde darauf hingewiesen, daß die "Jonen-Salbe" und die "Jonen-Salbe 3,5 g" "Bestandteile mit hoher Sensibilisierungsgefahr" enthalten und deshalb die vom BfArM vorgegebenen Warnhinweise in die Beschriftungs- entwürfe für die äußere Umhüllung, das Behältnis und die Packungsbeilage übernommen werden müssen.. Das ist inzwischen geschehen.

Zu diesen Warnhinweisen vor möglichen Nebenwirkungen möchte ich bemerken, daß ich die "Jonen-Salbe" in meiner Praxis über 13 Jahre bei zahlreichen Patienten angewandt habe - auch bei Kindern - ohne daß dabei allergische Reaktionen aufgetreten sind. Auch von anderen Anwendern der "Jonen-Salbe" liegen mir keine Berichte über allergische Reaktionen oder andere Nebenwirkungen vor. Möglicherweise ist das Sensibilisierungspotenzial der „Jonen-Salbe" und der „Jonen-Salbe 3,5 g" sehr viel geringer, als das der Wollwachsalkoholsalbe bzw.der Wollwachsalkohole allein, da beide Salben als Wirkstoff außer Kaliumchlorid und Natriumchlorid auch Calciumchlorid enthalten [bzw. die Ionen dieser Salze (Ionen sind kleine elektrisch geladene Teilchen,in die z.b. Salze beim Lösen in Wasser zerfallen)], das, wie andere Calciumsalze, zur Behandlung allergischer Erkrankungen angewandt werden kann.

Dennoch solte man aufgrund dieser neuen Warnhinweise vor dem Beginn einer Behandlung zunächst an einer gesunden Hautstelle prüfen, ob die Salbe reizlos vertragen wird.
Unverständlich ist uns allerdings, daß diese Warnhinweise nicht auch bei allen anderen Präparaten angegeben werden, die ebenfalls Wollwachsalkoholsalbe enthalten, denn Wollwachsalkoholsalbe ist auch die Salbengrundlage anderer Heilsalben und Kosmetika.

In der „Roten Liste" findet sich übrigens ein Präparat, das Wollwachsalkoholsalbe enthält und zur Behandlung allergischer Hautreaktionen zugelassen ist.

Die Perkutane Regulationstherapie  (Ausgleichsbehandlung durch die Haut)

Die 1976 beschriebene Perkutanen Regulationstherapie funktioneller Gesundheitsstörungen besteht im Auftragen bestimmter Arzneizubereitungen auf die Ohrmuscheln und schmerzüberempfindliche oder schmerzende Hautpunkte und Hautzonen. Diese Therapiemethode basiert auf Erfahrungswissen und den Theorien der Ohrakupunktur, der Akupunktur, der Neuraltherapie, der Reflexzonentherapie und der Fußreflexzonenmassage, die  alle auf der alten Erfahrung beruhen, daß bei Organfunktionsstörungen und anderen Gesundheitsstörungen bestimmte, funktionell zugehörige Hautpunkte (Akupunkturpunkte) und Hautzonen (Reflexzonen) über nervale und funktionelle Verbindungen von der Funktionsstörung miterfaßt und schmerzüberempfindlich werden, oder daß dort fortgeleiteter Schmerz empfunden wird. „Dort, wo`s weh tut," finden sich auch Veränderungen des elektrischen Hautwiderstands und des Potenzials, als Ausdruck der dort im Gewebe vorliegenden Störungen des Ionenhaushalts und der Homöostase [das ist die Selbstregulation eines biologischen Systems im dynamischen Gleichgewicht bzw. die Aufrechterhaltung (Konstanz) des sog. inneren Milieus des Körpers mit Hilfe von Regelsystemen (Regelung des Kreislaufs, der Körpertemperatur, des pH-Wertes, des Wasser- und Elektrolythaushalts, Steuerung des Hormonhaushalts u.a..)]. Daß man von solchen Reflexzonen und Akupunkturpunkten aus, - in umgekehrter Richtung - therapeutisch auf das gestörte Organ einwirken kann, bzw. auf die Erkrankung, die sich so reflektierte, ist bekannt, z:B. durch Ohrakupunktur, Akupunktur, Akupressur, Neuraltherapie (Injektionen eines Lokalanaesthetikums = Mittel zur örtlichen Betäubung) oder durch Reflexzonenmassage, z.B. Fußreflexzonenmassage. Nicht allgemein bekannt ist jedoch, daß manche dieser Störungen auch durch einfaches Auftragen der „Jonen-Salbe" oder der "Jonen-Salbe 3,5 g" auf die Ohrmuscheln und die von der Störung mitbetroffenen Reflexzonen und Akupunkturpunkte behoben werden können. Das spricht dafür, daß deren Wirkstoffe - die Ionen der o.g.Salze - durch die Haut hindurch - gestörte Zellfunktionen und Körperpotenziale zu normalisieren bzw. die im Gewebe vorliegenden Störungen des Ionenhaushalts, der Homöostase, aber auch Störungen des Regulationssystems sowie des energetischen und vegetativen Gleichgewichts zu beheben vermögen. Deshalb wurde diese Methode Perkutane Regulationstherapie genannt (perkutan = lateinisch: durch die Haut hindurch). Diese Präparate können auch gezielt nach den Regeln der Ohrakupunktur, der Akupunktur, der Neuraltherapie und der Fußreflexzonenmassage angewandt werden. Wissenschaftlich ist die Wirkungsweise dieser Behandlungsmethode und die der genannten Präparate noch nicht erklärbar.

Die Perkutane Regulationstherapie wurde 1994 in die „Dokumentation der besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen in Europa" aufgenommen, die vom Forschungsinstitut Freie Berufe der Universität Lüneburg im Auftrag des Niedersächsischen Ministers für Wirtschaft, Technologie und Verkehr erstellt und herausgegeben wurde. 

Jonen-Salbe

1978 wurde die ”Jonen-Salbe” von uns dem Bundesgesundheitsamt ( mit der ”Anzeige eines im Verkehr befindlichen Fertigarzneimittels…...” gemeldet. Dabei wurde von uns als "Anwendungsgebiete, mit denen das Arzneimittel in den Verkehr gebracht wird”:

Zur Perkutanen Regulationstherapie nach Dr.Helmbold an den Reflexzonen des Körpers”

angegeben und vom BGA angenommen.

Deshalb halten wir es nicht für gerechtfertigt, daß wir den Begriff: Perkutane Regulationstherapie”, der sich über zwei Jahrzehnte in den Gebrauchsinforrmationen, auf den Tuben und Faltschachteln unserer Präparate fand, seit deren Nachzulassung 2002 dort nicht mehr angeben dürfen.

Unter Ziffer 2 Anwendungsgebiete” wurde 1978 von uns dem BGA angegeben und von diesem akzeptiert:  

"Nach den bisherigen Erfahrungen eignet sich die Jonen-Salbe” zur Behandlung folgender Gesundheitsstörungen:

Schmerzhafte Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, z.B. infolge degenerativer Wirbelsäulen- und Gelenkveränder-rungen, wie Zervikobrachialsyndrom, Intercostalneuralgie, Lumbago, Ischialgie, Arthrosen. Schmerzen bei Morbus Bechterew, Morbus Scheuermann, Kyphoskoliose, Arthritiden, Epicondylitis, Tendopathie, Fersensporn, sowie bei Muskel- und Gelenkrheumatismus.

Posttraumatische Schmerzzustände nach Distorsionen, Prellungen, Verletzungen, Frakturen, Amputationen, Phantom-schmerz,

Schmerzen nach Replantation eines Fingers.

Neuralgien, z.B. nach Herpes zoster, Trigeminusneuralgie.

Migräne, Kopfschmerz.

Carcinom- und Metastasenschmerz (in Kombination mit anderen Analgetica und zu deren Einsparung).

Allergische Rhinitis. Rhinitis sicca.

Spastische Bronchitis, Asthma bronchiale (zur Linderung der Bronchospastik).

Gefäßspasmen, z.B. Morbus Raynaud.

Muskelspasmen, z.B. bei MS-Patienten mit spastischen Lähmungen und bei einem Kind mit spastischer Hemiparese nach Ventilimplantation bei Hydrocephalus.

Trockene Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis.

Pruritus unterschiedlicher Genese.

Oberflächliche Entzündungen der Haut.

Keloide, Narben, die als Störfeld wirken.

Psychovegetatives Syndrom, sog. nervöse Beschwerden”,

nervöse Extrasystolie, Tachycardieneigung.”

 

Diese Anwendungsgebiete galten für die Jonen-Salbe” von 1978 bis zu ihrer Nachzulassung als Traditionelles Arzneimittel” am 25.03. 2002, also über 23 Jahre!

                    

Die  dem BGA 1978 gemachte Angabe der Wirkungen" der Jonen-Salbe”:

In dem ”Antrag auf Verlängerung der Zulassung eines Arzneimittels Teil B” wurden von uns 1978 auf der Seite 3 unter Ziffer 1 ”Angabe der Wirkungen des Arzneimittels” zur ”Jonen-Salbe” folgende Angaben gemacht und vom BGA angenommen:

”Die ”Jonen-Salbe” enthält Natriumchlorid, Kaliumchlorid und Calciumchlorid, also Salze bzw. deren Ionen, die auch in unserem Körper vorkommen, wo sie zum normalen Ablauf aller Lebensvorgänge erforderlich sind.

Die mit dieser Salbe erreichten Behandlungserfolge sprechen dafür, daß sie bei verschiedenen funktionellen Gesundheitsstörungen (siehe unten, Ziffer 2) in geeigneten Fällen, durch die Haut hindurch, gestörte Zellfunktionen und Körperpotentiale zu normalisieren und Funktionsstörungen unseres Regulationssystems zu beheben vermag, wenn sie auf die Ohrmuscheln und auf schmerzende bzw. hyperalgetische Hautzonen (Reflexzonen) und Akupunkturpunkte aufgetragen wird, die von der vorliegenden Funktions-störung erfaßt wurden, bzw. an dieser beteiligt sind.

Auf diese Weise konnten u.a. Schmerzzustände, wie Migräne oder Lumbago innerhalb von Minuten gebessert oder behoben werden, wobei es mitunter genügte, lediglich die Ohrmuscheln zu behandeln.

Wissenschaftlich ist die Wirkungsweise der Jonen-Salbe bisher nicht erklärbar, anscheinend hängt es von der Art der vorliegenden Gesundheitsstörung, bzw. von der jeweiligen Ausgangssituation ab, ob sie wirkt und wie sie wirkt, ob z.B. analgetisch, spasmolytisch bzw. antispasmodisch, antiallergisch, leicht sedierend bzw. stimmungsausgleichend, antiphlogistisch oder als Dermaticum.”

Im Antrag auf Verlängerung der Zulassung eines Arzneimittels” Teil B Seite 13 Ziffer 7 ”Art der Anwendung” wurde von uns angegeben:

Die Jonen-Salbe wird zur Perkutanen Regulationstherapie nach Dr. med. Helmbold auf beide Ohrmuscheln aufgetragen, sowie auf hyperalgetische und schmerzende Hautzonen des Körpers (Reflexzonen), die an der vorliegenden Funktions-störung beteiligt sind. Sie kann auch intranasal angewandt werden. Einzelheiten über diese Behandlungsmethode finden sich in den beiliegenden Abhandlungen.” 

                                                  _________

Text der letzten Gebrauchsinformation, die der „Jonen-Salbe" bis zu ihrer Nachzulassung als „traditionelles Arneimittel" am 25. 03. 2002 beilag:

                                            "Gebrauchsinformation

                                     Wichtige Information, bitte aufmerksam lesen

                                              Jonen-Salbe

                   zur Perkutanen Regulationstherapie (Ausgleichsbehandlung durch die Haut)

                                                       nach Dr. med. Helmbold

 

Zusammensetzung:   100 g Salbe enthalten:

Arzbeilich wirksame Bestandteile:    Calciumchlorid, Kaliumchlorid, Natriumchlorid je 0,5 g.

Sonstige Bestandteile:   Wollwachsalkoholsalbe, Gereinigtes Wasser, Glycerol

Darreichungsform und Packungsgröße:   Salbe in Tuben zu 30g.

Apothekenpflichtig.

Eigenschaften: Die "Jonen-Salbe"enthält als Wirkstoffe Ionen der obengenannten Salze (Ionen sind kleine elektrisch geladene Teilchen, in die z.B. Salze beim Lösen in Wasser zerfallen). Diese Ionen sind in unserem Körper zum normalen Ablauf aller Lebensvorgänge erforderlich, die mit einem Ionenaustausch durch die Zellwand und bestimmten elektrischen Erscheinungen einhergehen.

Wirkungsweise: Die Wirkungsweise der "Jonen-Salbe" ist wissenschaftlich noch nicht erklärbar. Diese Salbe wurde aufgrund folgender Hypothese entwickelt:

Alle lebenden Zellen sind erregbar. Eine Vorbedingung für die Erregbarkeit und Funktionsfähigkeit der Zelle ist das Ruhemembranpotential, das ist die Spannungsdifferenz, die sich an der Zellmembran (Zellwand) u.a. durch die Konzentrationsunterschiede der Kalium- und Natrium-Ionen innerhalb und außerhalb der Zelle ergibt. Alle Lebensvorgänge gehen mit einem Austausch dieser Ionen durch die Zellwand und mit bestimmten elektrischen Erscheinungen einher. Solange dieser Ionenaustausch normal abläuft, sind wir "gesund", d.h. im energetischen und vegetativen Gleichgewicht. Solange "alles fließt" ist auch der Informationsfluß in unserem Nervensystem und im Regulationssystem ungestört, der zur normalen Funktion unseres komplizierten Organismus erforderlich ist. Nach der chinesischen Akupunkturlehre zirkuliert dann die Lebensenergie "TSRI" gleichmäßig in den Meridianen und es besteht Gleichgewicht zwischen YANG und YIN.

Die Zelle bleibt aber nur solange erregbar und funktionsfähig, wie nach jedem Erregungsvorgang, der mit einer Depolarisation einhergeht (das ist eine Abnahme der elektrischen Spannung an der Zellmembran), die Repolarisation erfolgt (das ist die Wiederherstellung des Ruhemembranpotentials).

Bei allen Krankheiten ist dieser Ionenaustausch gestört:  bei einem extremen Spannungsabfall an der Zellmembran (Depolarisation) kommt es zum Funktionsausfall der betroffenen Zellen und Nervenbahnen. Dieser Funktionsausfall breitet sich von Zelle zu Zelle aus und erfaßt über nervale und funktionelle Verbindungen auch zugehörige Hautzonen und Akupunkturpunkte. Diese Hautzonen werden als Reflexzonen bezeichnet, man erkennt sie am Auftreten einer Schmerzüberempfindlichkeit (Hyperalgesie).oder an fortgeleitetem Schmerz, der dort empfunden wird., aber auch an Veränderungen des elektrischen Hautwiderstands und des Potentials, die Ausdruck der dort im Gewebe vorliegenden Störungen des Ionen- und Elektrohaushalts sind.

Es ist bekannt, daß man von solchen Reflexzonen und von Akupunkturpunkten aus auf das gestörte Organ einwirken kann, bzw. auf die Erkrankung, die sich so reflektierte, z.B. durch Ohrakupunktur, Akupunktur, durch Neuraltherapie (Injektionen) und durch Reflexzonenmassage. Nicht allgemein bekannt ist, daß ähnliche Erfolge auch durch einfaches Auftragen der "Jonen-Salbe" auf gestörte bzw. indizierte Akupunkturpunkte und auf Reflexzonen erreicht werden können. Das spricht dafür, daß die in der Salbe enthaltenen Ionen durch die Haut hindurch die gestörten Körperpotentiale zu normalisieren und die Repolarisation der vom Funktionsausfall betroffenen Zellen zu bewirken vermögen. Dadurch kommt die Zelltätigkeit wieder in Gang und alles läuft wieder normal.

Deshalb wurde diese Behandlungsmethode "Perkutane Regulationstherapie" (abgekürzt:P.R.) oder "Ausgleichsbehandlung durch die Haut" genannt (perkutan = lateinisch: durch die Haut hindurch).

Anwendungsgebiete: Nach den bisherigen Erfahrungen eignet sich die "Jonen-Salbe" zur Behandlung folgender Gesundheitsstörungen:

Schmerzhafte Funktionsstörungen des Bewegungsapparates,

z.B. Halswirbelsäulenbeschwerden, Hexenschuß, Ischias,

Schmerzen durch Abnutzungserscheinungen an Gelenken (Arthrosen),

entzündliche Gelenkbeschwerden (Arthritis) ,

Muskel- und Gelenkrheumatismus,

Schmerzen bei Fersensporn.

Nervenschmerzen (Neuralgien), auch Gesichtsnervenschmerz (Trigeminusneuralgie).

Migräne und Kopfschmerz,

Juckreiz verschiedener Ursache,

trockene Ekzeme, Schuppenflechte (Psoriasis),

oberflächliche Entzündung der Haut.

Verkrampfungserscheinungen an den Luftröhren (Bronchospastik) bei Asthma

bronchiale und spastischer, asthmaähnlicher Bronchitis.

Heuschnupfen und trockener Nasenkatarrh (Rhinitis sicca).

Schmerzzustände z.B. nach Verletzungen, Zerrungen, Prellungen,

Verstauchungen, Knochenbrüchen und Amputationen, auch Phantomschmerz

(Schmerzgefühl in nicht mehr vorhandenen Gliedteilen).

Psychovegetatives Syndrom ( sog. "nervöse Beschwerden"),

Tachycardia nervosa (schnelles, nervöses Herzklopfen),

Muskelverkrampfungen (Spastik) und Gefäßverkrampfungen (z.B. Morbus

Raynaud).

Narben, die als Störfeld wirken.

Nebenwirkungen:       Nebenwirkungen sind nicht bekannt

Gegenanzeigen:          Für die "Jonen-Salbe" sind keine Gegenanzeigen bekannt.

Wechselwirkungen:   Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt

Anwendungshinweise, Art und Dauer der Anwendung:

Soweit es Ihnen Ihr Arzt nicht anders verordnet hat, halten Sie sich bitte an folgende Anwendungshinweise:

Die "Jonen-Salbe" sollte zunächst dünn auf beide Ohrmuscheln aufgetragen werden, weil das mitunter bereits zur Behandlung ausreicht. Sie kann aber auch gezielt nach den Regeln der Ohrakupunktur und der Akupunktur angewandt werden.

Falls schmerzende oder schmerzüberempfindliche Hautbezirke zu finden sind, sollten diese stets mitbehandelt werden.

Die Nasenschleimhaut, die anscheinend ebenso wie die Ohrmuscheln aufgrund ihrer Nervenversorgung als Reflexzone für den ganzen Organismus fungiert, kann ebenfalls mitbehandelt werden (wie unter Heuschnupfen beschrieben!). Auch die Füße bzw. die Fußreflexzonen können mitbehandelt werden, mitunter läßt sich dadurch der Behandlungserfolg noch verbessern.

Bei Störungen im Bereich des Rumpfes, bei Tachycardia nervosa (schnelles "nervöses" Herzklopfen), bei spastischer Bronchitis (Bronchitis mit Verkrampfungserscheinungen an den Luftröhren), bei Asthma bronchiale aber auch beim Psychovegetativen Syndrom (sog. "nervöse Beschwerden") sollte die vordere Mittellinie des Rumpfes von der Kehlgrube bis zum oberen Rand des Schambeins mitbehandelt werden (hier liegen wichtige Akupunkturpunkte und - nach alten indischen und tibetischen Überlieferungen - auch "Chakren", das sind Energiezentren, über die wir Energie aus dem Kosmos aufnehmen, aber auch an die Umgebung abgeben).

Bei Hexenschuß, Ischias und bei der Hüftgelenkarthrose sollten die Mittellinie des Rumpfes vorn, die Hautzonen über der Lendenwirbelsäule, über den Hüftknochen, schmerzüber-empfindliche oder schmerzende Hautzonen an den Beinen und die Fußreflexzonen bzw. die Füße mitbehandelt werden.

Bei Halswirbelsäulenbeschwerden, bei Kopfschmerz, Migräne und bei Trigeminus-neuralgie (Gesichtsnervenschmerz) sollten alle druckempfindlichen Hautpunkte und Hautzonen im Bereich des ganzen Kopfes,des Nackens, des Halses und des Schultergürtels mitbehandelt werden. Bei Migräne und "Augenmigräne" (Flimmerskotom) und bei Trigeminusneuralgie sollte das Gesicht mitbehandelt werden, außerdem sollte die Salbe mit einem Wattestäbchen in die Nase eingebracht und auf die Nasenschleimhaut aufgetragen werden.

Bei allergischer Rhinitis, "Heuschnupfen" und bei Rhinitis sicca (trockener Nasenkatarrh mit Borkenbildung in der Nase) sollten folgende Hautzonen behandelt werden: beide Ohrmuscheln, insbesondere der Akupunkturpunkt "innere Nase", der im Gehörgang in etwa ½ cm Tiefe an dessen vorderer Innenwand liegt, weiter ein Punkt in der kleinen Grube, die hinter dem Ohrläppchen und vor dem Warzenfortsatz liegt, außerdem der Nasensattel und die seitlichen Nasenpartien (dort, wo eine Brille seitlich aufsitzen würde), weiter die kleine Falte neben den Nasenflügeln und die Haut dicht neben dem äußeren Augenwinkel (bei Mitbeteiligung der Augen auch die Haut um die Augen bzw. die Lider, dabei sollte die Salbe aber nicht in die Augen gelangen). Auch die Mitte der Stirn und ein Punkt in deren Mittellinie an der vorderen Haargrenze bzw. dort, wo die einst war, sollten mitbehandelt werden, ebenso die Nervenaustrittspunkte beiderseits im mittleren Teil der Augenbraue und auf der Wange, etwa 2 cm seitlich der Nasenflügel (diese Punkte liegen jeweils in einem kleinem, druckempfindlichen Grübchen).Außerdem sollte man die "Jonen-Salbe" mit einem Wattestäbchen in die Nase einbringen, also direkt auf die Nasenschleimhaut auftragen und sie dort länger einwirken lassen, z.B. auch über Nacht (dazu genügen beim Erwachsenen etwa 1 cm in jedes Nasenloch).

Bei Phantomschmerz (Schmerzgefühl in nicht mehr vorhandenen Gliedteilen nach Amputationen) sollten die Ohrmuscheln, das Narbengebiet am Amputationsstumpf sowie schmerzende und schmerzüberempfindliche Hautzonen behandelt werden. Falls das nicht zum Erfolg führt, kann noch die Stirn-Schläfengegend bds. mitbehandelt werden und bei Amputation des Armes: die Halswirbelsäule, bei Amputation des Beines: die Lendenwirbelsäule. Schließlich kann man noch versuchsweise an der gesunden Extremität die Hautzonen behandeln, wo der Phantomschmerz in dem nicht mehr vorhandenen Gliedteil empfunden wird.

Bei Muskelverkrampfungen (Spastik) und Gefäßspasmen (z.B. Morbus RAYNAUD) sollten zunächst die Ohrmuscheln behandelt werden. Außerdem kann man noch die vordere Mittellinie des Körpers und die Hautzone über der Wirbelsäule behandeln und die "VOJTA-Punkte", deren genaue Lage den mit der "VOJTA-Methode" vertrauten Krankengymnasten bekannt ist und die Füße bzw. die Fußreflexzonen sowie die Nasenschleimhaut.

Bei Ekzem und anderen Hautkrankheiten sollte zunächst an einer kleinen Stelle geprüft werden, ob die "Jonen-Salbe" vertragen wird, bevor ein Behandlungsversuch damit gemacht wird. Versuchsweise können noch die Mittellinie des Körpers vorn, die Hautzone über der Wirbelsäule und die Füße bzw. die Fußreflexzonen mitbehandelt werden.

Wie lange sollten Sie die Jonen-Salbe anwenden?

Ein Behandlungserfolg tritt oft schon nach wenigen Minuten ein, deshalb genügt meist eine Einwirkungszeit von etwa 10 - 20 Minuten, danach kann die Salbe abgewaschen werden. Nur wenn die Salbe reaktionslos vertragen wird, kann sie auch länger belassen werden, auch über Nacht. Man kann auch Verbände damit machen oder ein Stück Plastikfolie auf die behandelte Hautstelle legen, um eine längere und intensivere Einwirkung zu erreichen und die Kleidung zu schützen. Sollte dabei Juckreiz auftreten, dann sollte die Folie bzw. der Verband sofort entfernt wrden.

Stand der Information: August 1997 

Pharmazeutischer Unternehmer:                   

                            Barbara Helmbold 

     Arzneimittel  zur Perkutanen Regulationstherapie                                           

          Gymnasiumstraße 13    97421 Schweinfurt

                                                               _____________

 

                                   Jonen-Salbe 3,5 g


Die "Jonen-Salbe 3,5 g" ( Nachzulassung als „Traditionelles Arzneimittel" am 2.Februar 2004 Pharma-Zentralnummer: 385 0 880 ) entspricht in ihrer Zusammensetzung unserer "Jonen-Salbe forte N", die wir auf Anordnung des BfArM umbenennen mußten. Sie unterscheidet sich von der „Jonen-Salbe", die 0,5 g NaCl auf 100 g Salbe enthält nur dadurch, daß sie 3,5 g NaCl auf 100 g Salbe enthält. Eine Salbe dieser Zusammensetzung habe ich in meiner Praxis bei den gleichen Indikationen wie die "Jonen-Salbe" mit Erfolg angewandt, bevorzugt bei oberflächlichen Entzündungen der Haut, bei Psoriasis, bei Keloiden (Wulstnarben), zur Narbenentstörung, aber auch bei schmerzhaften Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und anderen mit Schmerzen verbundenen Gesundheitsstörungen, oder wenn die "Jonen-Salbe" keinen befriedigenden Erfolg brachte, mitunter auch beide Salben im Wechsel.

                                                      ___________

 

Die Perkutanen Regulationstherapie wurde beschrieben in:

HELMBOLD K. Perkutane Regulationstherapie durch Normalisierung gestörter Körperpotentiale und Zellfunktionen über Akupunkturpunkte und Reflexzonen,
„Schriftenreihe Erfahrungsheilkunde", Band 25, Heidelberg, Karl F. Haug 1977 , vergriffen

HELMBOLD K. Heuschnupfen und Perkutane Regulationstherapie, „Schriftenreihe Erfahrungsheilkunde", Band 26, Heidelberg, Karl F.Haug 1977, vergriffen

HELMBOLD K.: Die Perkutane Regulationstherapie (Ausgleichsbehandlung durch die Haut) Broschüre (62 Seiten), 3. erweiterte Auflage 2008, Eigenverlag Barbara Helmbold,
Gymnasiumstraße 13, 97421 Schweinfurt.
                                                     (Preis: 10,00 Euro incl. MWSt. + Porto + Versand)


"Jonen-Salbe" und "Jonen-Salbe 3,5 g" sind freiverkäuflich

                                  Vertrieb:
Pharma-Service-Nord GmbH (PSN)

                                                Postfach 12 11 52 - 23532 Lübeck
                                             Telefon (0451) 58 59 80
                                                      Telefax (0451) 58 59 822

Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

http://ionen-salbe.gesund.org

     
     
     

 

     
     
     

 

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